FDP und FWS schicken Benjamin Hiltl als Spitzenkandidat in die Kreistagswahl 2026

FDP und Freie Wählerschaft (FWS) präsentieren ihre Kandidatenliste für die Kreistagswahl in Amberg-Sulzbach. An der Spitze des Wahlvorschlags: Betriebswirt Benjamin Hiltl. Er stellte seine Positionen vor – auch zum Sulzbacher Krankenhaus.

FDP und Freie Wählerschaft (FWS) stellen sich seit langem in einer gemeinsamen Liste dem Wählervotum bei der Kreistagswahl. Bei der Aufstellungsversammlung am Donnerstag, 20. November, im Sulzbach-Rosenberger Gasthof Zum Bartl ist das nun auch wieder für den Kreisverband Amberg-Sulzbach geschehen. Abgestimmt wurde über die Listenkandidaten von FDP und FWS und den Spitzenkandidaten Benjamin Hiltl, der nun ins Rennen geht.

Insgesamt galt es 60 Plätze zu besetzen. Bei den Grußworten an die Teilnehmer der sehr gut besuchten Versammlung hob FDP-Kreisvorsitzender Fabian Bischof die liberalen Grundsätze des gemeinsamen Wahlvorschlags hervor. „Der freie Wille der Bürger steht an erster Stelle. Wir vertrauen nicht dem Staat per se.“ Hans-Jürgen Strehl von der Freien Wählergemeinschaft Edelsfeld führte aus, dass man besonnen wirtschaften kann. Die Gemeinde Edelsfeld ist als einzige Gemeinde immer noch schuldenfrei. Das alte buchhalterische Prinzip „Erst ansparen und dann ausgeben“ funktioniere nach wie vor.

Ein Sechstel sind Frauen

Kreisrat und Fraktionssprecher der FDP/FWS, Martin Pöllath, stellte die Nominierungsliste in anschaulichen Zahlen dar. Im Vergleich zur Kreistagswahl vor sechs Jahren treten kommenden März 21 neue Bewerberinnen und Bewerber an. Das sind 36 Prozent. Ein Sechstel der Kandidaten sind Frauen, was nicht unerheblich sei. Kein starrer Genderschlüssel solle über Kandidaturen entscheiden, sondern Engagement und sachliche Kompetenz. „Dazu stehen wir“, betonte Pöllath. Ein bunter Mix an Berufen spiegele den Querschnitt der Gesellschaft wider.

Knapp ein Drittel seien Senioren. Auch dieses Thema liege dem Wahlvorschlag am Herzen. Es dürften nicht noch mehr Wohn-, und Pflegeplätze in der Region verloren gehen. Grundsätzlich sollen die Menschen ihren Lebensabend aber möglichst zu Hause verbringen können. Nach weiteren Grußworten der Kreisräte Christian Weiß, Reinhard Kohl und Christian Sperber stellte sich Listenführer Benjamin Hiltl vor. Der 42-Jährige ist verheiratet und hat drei Kinder. Als Betriebswirt der IHK arbeitet er im Klinikum St. Marien in Amberg. Seine politische Karriere startete bei der Unabhängigen Wählergemeinschaft in Illschwang im Jahr 2008. Die Wertschätzung des Ehrenamts, das „Rückgrat der Gesellschaft“, stehe ganz oben auf seiner Prioritätenliste.

Dafür steht Benjamin Hiltl

Er stehe für weniger Bürokratie. Als weitere Themen zählte er auf: Eine effiziente Digitalisierung, nachhaltiges Wirtschaften, Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Gesundheitsversorgung. Er verknüpfte das mit einem klaren Ja zum Fortbestand des Sulzbacher Krankenhauses. Außer dem Versorgungsaspekt der Bevölkerung hingen auch viele Arbeitsplätze an dieser wichtigen Landkreiseinrichtung. Auch die kreiseigenen Schulen, insbesondere die Berufsschule Sulzbach-Rosenberg, müssten erhalten und ausgebaut werden. Allein schon das Fach E-Commerce, das in der Berufsschule angeboten werde, sei bayernweit selten. Des Weiteren möchte er sich für die Renovierung der Sporthalle des HCA-Gymnasiums einsetzen.

Kandidaten im Überblick

Das sind die Kandidaten der FDP/FWS: Benjamin Hiltl, Christian Weiß, Reinhard Kohl, Christian Sperber, Hans-Jürgen Strehl, Fabian Bischof, Pia Huber, Cem Torun, Christian Faderl, Sabrina Schwarz, Reinhard Holzki, Dr. Martin Pöllath, Herbert Pilhofer, Gerald-Roland Habermehl, Roland Lutz, Alexander Luber, Manfred Pirner, Kilian Taubmann, Florian Pirner, Hans Pirner, Klaus Bleisteiner, Stefan Wonneberger, Felix Sperber, Ulrike Grötsch, Silvia Lorz, Udo Reichl, Bernd Kopp, Kurt von Klenck, Doris Maderer, Helmut Kölbel, Andreas Kreuzer, Sebastian Krötzsch, Michael Trummer, Michael Heldrich, Elfriede Winter, Richard Winter, Werner Renner, Martin Herger, Markus Lederer, Christine Hollweck, Wolfgang Stowasser, Manfred Jeschke, Lukas Maul, Daniel Neidl, Sabine Neidl, Maximilian Weiß, Manfred Weiß, Alfred Pilhöfer, Achim Groth, Manfred Schenkl, Michael Rösl, Hermann Renner, Corinna Groth, Brigitte Munker, Manfred Eckert, Georg Groth, Hans-Jürgen Reitzenstein. Nachrücker: Hildegunde Pöllath, Hans Pickel.

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