UWG Illschwang: Benjamin Hiltl kandidiert für Bürgermeisteramt

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Illschwang (UWG) nominierte ihre Liste für den Gemeinderat einstimmig. Auch Bürgermeisterkandidat Benjamin Hiltl erhielt alle Stimmen.

Der Vorsitzende Gerald Habermehl leitete im Gasthaus Schmidt in Aichazandt die Nominierungsversammlung. Als „Stadtmensch“ war Dr. Martin Pöllath zur UWG gekommen. Der Stadt- und Kreisrat ist Fraktionsvorsitzender der FDP/Freie Wählerschaft (FDP/FWS) im Kreistag und FWS-Ortschef in Sulzbach-Rosenberg. Er unterstrich die Rolle der UWG als stärkste Gruppe nach den Herzogstädtern in der Freien Wählerschaft. „Immerhin sind sechs der 20 ersten Kandidaten für den Kreistag aus Illschwang.“ Pöllath würdigte auch die Arbeit des langjährigen Zweiten Bürgermeisters Benjamin Hiltl.

„Ich verzichte auf die obligatorische Vorstellung, bin ich doch nun schon seit fast 20 Jahren in der UWG und seit 2014 Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Illschwang“, stellte der Kandidat voran. Als Ehrenamtler sei er in mehreren Vereinen aktiv, darunter auch in der Feuerwehr Angfeld, seit fast 18 Jahren Zweiter Kommandant und seit drei Jahren auch Erster Vorsitzender. Um das Amt des Bürgermeisters von Illschwang kandidiere er „mit Respekt, mit Demut und großer Zuversicht.“ Die Kandidaten für die Gemeinderatsliste sei breit aufgestellt: Handwerker, junge Familien, Senioren, Landwirte, erfahrene Gemeinderäte, Ingenieure, Ehrenamtliche.

Leistungen der letzten Jahre

Hiltl listete auf, was in Illschwang in den vergangenen Jahren alles geleistet wurde – vom Neubau des Rathauses und der Kindergartensanierung über den Neubau des Feuerwehrhauses in Ritzenfeld, den Anbau des Feuerwehrhauses und des Bauhofes in Illschwang, das neue Feuerwehrauto und den Glasfaserausbau.

Man habe es bisher vermieden, die Pro-Kopf-Verschuldung zu erhöhen. Die Freibadsanierung beschäftige den Gemeinderat nun schon seit zwölf Jahren. „Jetzt sind wir kurz vor der Förderzusage, dann könnte es endlich losgehen. Aber bei einem Eigenanteil von über drei Millionen Euro ist eine vernünftige und solide Haushaltsführung ein ganz zentraler Punkt unserer Politik. Illschwang darf nicht über seine Verhältnisse leben.“ Doch die Sanierung, so wie bisher geplant, sei machbar.

Ein wichtiger Schritt sei auf jeden Fall die Gründung der ILE Oberpfälzer Alb gewesen. „Hier gibt es sicherlich zukünftig gute Möglichkeiten für Kooperationen, die unseren Haushalt entlasten können.“ Weitere Gewerbegebiete müssten entwickelt werden – gut für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze. Neben Gewerbegebieten brauche es auch Baugebiete. „Wohnraum muss geschaffen werden, denn viele junge Menschen würden gern hier bleiben oder zurückkehren.“

Angebote für Senioren ausbauen

Genauso wichtig sei ein guter ÖPNV, besonders für Familien, Jugendliche, Senioren und Pendler. „Wir müssen uns zukünftig mehr auf den IPNV (Individuellen Personennahverkehr) konzentrieren, auf Rufbusse, digitale Plattformen oder ähnliches.“ Ebenso müssten Angebote für Senioren geschaffen oder gefördert werden. Hiltl sagte, „dass mit mir als Bürgermeister die gute Zusammenarbeit innerhalb der UWG und des Gemeinderates Bestand haben werde, denn das ist der Schlüssel zum langfristigen und nachhaltigen Erfolg in unserer Gemeinde.“

Wahlleiter Hans Pickel gab am Schluss bekannt, dass alle Kandidaten zu 100 Prozent bestätigt worden seien. Für die Kommunalwahl 2026 treten in Illschwang für die UWG an: Benjamin Hiltl, Aichazandt; Gerald Habermehl, Illschwang; Pia Huber, Frankenhof; Florian Pirner und Ernst Herbst, Pürschläg; Nico Schmidt, Aichazandt; Christine Hollweck und Stephan Neudecker, Illschwang; Lukas Maul, Schwand; Matthias Schlegl, Gehrsricht; Cem Torun, Heiko Burkhardt und Wolfgang Stowasser, Illschwang; und Lisa Herbst, Pürschläg. Ersatzkandidaten sind Jonas Dehling aus Ottmannsfeld und Wolfgang Niebler, Pesensricht. Bürgermeister-Kandidat ist Benjamin Hiltl.

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