Wahlversammlung der UWG Illschwang im Gasthaus Michl in Dietersberg

Dietersberg 06.02.2020 – Zur ersten Wahlversammlung zur Kommunalwahl am 15.03.2020 lud die UWG Illschwang alle interessierten Bürger ins Gasthaus Michl ein.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand Gerald Habermehl, wurden die erreichten Ziele der letzten 6 Jahre erläutert. Neben vielen Investitionen in Feuerwehr, Straßen, Baugebiete, Außenwirkung und Bauhof, konnte die Gemeinde auch flächendeckend mit Breitband versorgt werden. Hier war es der UWG immer ein großes Anliegen, keine weißen Flecken zu haben, was letztlich auch erreicht wurde. Der Neubau des Rathauses war die größte Investition des aktuellen Gemeinderates, in die Zukunft. Die vergangenen sechs Jahre waren geprägt von einer guten, konstruktiven Zusammenarbeit zum Wohle der ganzen Gemeinde.

Es folgte die Vorstellung der 28 Kandidaten. Bürgermeisterkandidat Benjamin Hiltl machte den Anfang. Er unterstich hierbei, er würde als Bürgermeister die Gemeinde Gemeinsam nachhaltig Stark für die Zukunft aufzustellen und dabei die gute Zusammenarbeit fortzusetzen. „Gemeinsam erreiche man am meisten für die Gemeinde“

Bei der Wahlaufklärung durch 2. Vorsitzende Pia Huber wurden die Wahlen für Landrat, Kreistag, Bürgermeister und Gemeinderat, und deren Ablauf erklärt. Es sei wichtig ein Listenkreuz zu setzen um keine Stimme zu verschenken. Auch dürfe man nicht die Stimmenanzahl überschreiten, da ansonsten der gesamte Wahlschein ungültig ist. Es sei daher die Briefwahl zu empfehlen um dies in aller Ruhe Zuhause ausfüllen zu können.

Im Anschluss wurden die Ziele der UWG für die nächste 6 Jahre vorgestellt. Es gehe hierbei um die flächendeckende Mobilfunkversorgung. „Diese sei mittlerweile ein Grundbedürfnis“. Ebenso will die UWG eine Straßensanierung mit Augenmaß.

Um weiter den Zuzug von Familien zu fördern, sei eine weitere Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten erforderlich. Für die Familien sei es zudem wichtig Kindergarten und Schule weiterhin zu fördern. Für den Kindergarten ist dieses Jahr der Umbau vorgesehen. Bei der Schule sei es wichtig immer am neusten Stand, auch bei der technischen Ausstattung, zu sein.

Der Erhalt des Freibades sieht die UWG als größte Aufgabe des künftigen Gemeinderates. Eine Sanierung sei hierbei nur Schritt für Schritt möglich, da eine Komplettsanierung den finanziellen Rahmen überschreiten würde.

Ehrenamtliche zu unterstützen z.B. bei der anfallenden Verwaltungsarbeit sei eine Option auch zukünftig genügen Freiwillige Vorstände für die Vereine zu finden. Bürokratie sei oftmals der abschreckende Hauptgrund. So könne z.B. in der Verwaltung eine Vereinsverwaltungssoftware angeschafft werden, die zentral gepflegt wird, und dann den Vereinen zur Verfügung stehe. Auch andere Hilfestellungen seien für die UWG vorstellbar wie z.B. die Verleihung von Werkzeug und Maschinen aus dem Bauhof für anfallende Vereinsarbeiten.

Ein weiterer breitgefächerter Punkt sei das Thema Nachhaltigkeit in der Gemeinde.Es müsse im Kleinen angefangen werden. So sei z.B. die Umstellung auf Onlineanträge eine Möglichkeit Papier zu vermeiden. Auch können Gemeindeflächen weniger oft gemulcht werden um die Artenvielfalt zu förder. Ebenso gehöre es dazu, da wo es möglich ist, auf einheimische Produkte und Dienstleistungen aus dem Gemeindebereich zurückzugreifen.

Zum Schluss gab es eine Verlosung unter den anwesenden Zuhörer. Der Gewinn war 4 Gläsern Honig von einem heimischen Imker. Das Losglück viel hierbei auf Ernst Donhauser.

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